Die Reise des Highlanders #1: Die Reise beginnt

Es ist eine Zeit des Untergangs und der Helden angebrochen. Ich bin einer dieser Helden.  Mein Name ist Alister Mackelroy. Ich bin ein Highlander aus den Hügeln von Pergutar und führe mit Stolz die Farben meiner Familie auf meiner Kleidung.

Die Königschlacht ist angebrochen. Der ewige Zyklus der Macht beginnt von vorn. Abenteurer wie ich sind in den Landen auf der Suche nach der Krone der Herrschaft. Wer sie erringt, gebietet bis zum Rest seiner Tage über sämtliche bekannten Lande. Das Ableben des alten Kronenträgers machte sich, durch eine rötliche Färbung des Himmels bemerkbar, welche für drei Tage anhielt. Ebenso erschienen die Kreaturen der Finsternis wieder in stärkerem Maße und bedrängten die Völker. Dies ist die Geschichtete meiner Reise.

Kapitel 1

Meine Reise beginnt in den Hügeln meiner Heimat. Ausgerüstet bin ich nur mit dem Nötigsten. Das anstrengende Leben hier hat mich zu einem starken Kämpfer werden lassen. Man sagt mir nach, dass mein Ansturm auch ein Oger fällen würde. Ich habe auch ein Gespür für den Fels entwickelt. Jeder Hügel oder Berg hat eine eigene Stimme, der ich lauschen kann, um dessen Geheimnisse zu ergründen. Mir ist klar, dass ich in meiner Gewandung keine Chance habe den Wächtern der “Krone der Herrschaft“ erfolgreich gegenüberzutreten. In den Legenden hat der Sieger des Zyklus immer die mächtigsten Waffen, Relikte und Zaubersprüche zur Hand.

Aus Geschichten von vorbeiziehenden Händlern hörte ich immer wieder, dass im Hochland von Gelios allerlei kostbare Schätze auf jeden warten, der mutig und stark genug ist, sie sich zu nehmen. Also begebe ich mich nach Gelios. Der Weg ist weit und ich passiere die Dörfer und Felder des Flachlandes. Die Bewohner hier verrichten ihr Tagewerk, als ob die Änderungen der Welt sie nicht betreffen werden. Nach sechs Tagen erreiche ich einen großen hölzernen Torbogen, welcher den Eingang zum Hochland von Gelios markiert. Ohne zu zögern, trete ich hindurch und beginne mit der Besteigung des ersten Berges. Ich möchte heute wenigstens noch die Hälfte des ersten Berges Erklimmen, bevor ich mir eine Schlafstatt suche, und schreite geschwind voran. Nach kurzer Zeit finde ich meinen Rhythmus.

Diese Berge sind auch nicht gefährlicher als die Hügel von zu Hause, denke ich. Die Sonne ist schon weit vorangeschritten, da erreiche ich eine tiefe Schlucht ohne erkennbaren Weg zum Übergang. Mir bleibt nichts weiter übrig als an der steilen Felswand hinüberzuklettern. Der Weg ist anstrengend aber ich komme gut voran. Ich bin fast auf der anderen Seite der Schlucht als plötzlich die Kante, an der ich mich mit der linken Hand festhalte, abbricht und ich die Balance verliere. Nur meinen trainierten Reflexen ist es zu verdanken, dass ich mich mit einem schnellen Sprung auf einen Felsvorsprung, der drei Meter unter der Schluchtwand hervorsteht, retten kann. Mein Herz rast. Ich war im entscheidenden Moment zu unaufmerksam und hätte beinahe dafür bezahlt. Jetzt sehe ich, dass vom Vorsprung eine Leichte Aussparung in den Berg führt, welche mir gut als Nachtlager dienen kann. Während ich mich aufrichte berührt meine rechte Hand einen metallenen Gegenstand. Es ist ein simpel geformter Kupferhelm mit keinerlei Schmuckverzierungen. Wahrscheinlich ein Überbleibsel eines Abenteurers, der genau wie ich an dieser Stelle übernachtete. Ich probiere den Helm an und er ist nur ein wenig zu eng. Ich beschließe ihn mitzunehmen während ich den Schlafplatz einrichte und mich zur Ruhe begebe.

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