Ritterfest in der Zitadelle Spandau

Heute besuchte ich mit Fräulein Süsskind, das österliche Ritterfest in der Zitadelle Spandau. Obwohl es morgens um 9:00 Uhr erst zwischen 4-6 Grad warm war, versprach das Wetter für den Tagesverlauf heiteren Sonnenschein. Die Zitadelle Spandau wird ja gern für Konzerte genutzt, allerdings finde ich die Akustik dort überragend schlecht. Aus diesem Grunde ist mein letzter Besuch schon 5 Jahre her gewesen.

Schon am Eingang wurde man stilecht von bewaffneten Torwächtern begrüßt. Mittelalter-Bands spielten auf verschiedenen Bühnen und es gab die üblichen Schausteller (Schwertschlucker, Akrobaten, Feuerspucker) zu bestaunen. An den Marktständen gab es schöne Gewänder, Schmuck und Rüstungen inklusive Waffen zu erwerben. Da ich mir nicht sicher war wie die öffentlichen Verkehrsmittel darauf reagieren, wenn jemand eine massive Streitaxt mitführt, habe ich diesmal von einem Kauf abgesehen.

Auch sämtliche Museumsgebäude der Zitadelle waren geöffnet und wurden von uns erkundet. Wir sind auch auf den großen Turm gestiegen, von dem man eine wunderschöne Aussicht über das umliegenden Spandau hat. Ich bin bei sowas ja wie eine Katze. Hoch ist kein Problem. Aber beim Abstieg holt man besser die Feuerwehr. Meine Höhenangst sorgt dann für schlotternde Knie. Aus diesem Grund sind Kletterparks für mich Garnichts. Aber wir haben auch das erfolgreich gemeistert.

In der Mitte des Zitadellenhofes war ein Turnierplatz eingerichtet. Dort durften wir ein kleines Ritterturnier erleben. Die zahlreich anwesenden Kinder waren begeistert von den zersplitternden Lanzen und den klirrenden Schwertern. Am Ende triumphierte der tugendhafte Heinrich von Spandau über den ungehobelten Raubritter Hagen von Dresden und wurde dafür frenetisch bejubelt.

Der Rückweg nach Hause hat mir dann wieder einmal bewiesen, warum ich die öffentlichen Verkehrsmittel verabscheue. Die S-Bahn steckte ca eine viertel Stunde im Hauptbahnhof, aufgrund eines Notarzteinsatzes einige Bahnhöfe weiter, fest. Ja das mag eine begründete Verzögerung sein aber ich habe in den letzten zehn Jahren nicht einmal erlebt, dass bei Bus, Straßenbahn oder S-Bahn der tatsächliche Ablauf dem Fahrplan entspricht. Ich denke, ich widme dem Thema demnächst mal einen Hasspost. Zum Abschluss ein paar wenige Impressionen festgehalten durch digitale Fotografie.

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